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Krimi zum Saisonauftakt: KTV Visp zittert sich in der Verlängerung in die nächste Cuprunde

Im ersten Spiel der neuen Saison traf der KTV Visp in der 1. Runde des Schweizer Cups auf den PSG Lyss. Ein erster leistungsorientierter Standortbestimmungstest, den die Visper aufgrund von Lizenzproblemen allerdings personell etwas dezimiert antreten mussten.

 

Der Start verlief dennoch nach Mass: Dank minimaler technischer Fehler und einer starken Abschlussquote lag Visp nach 12 Minuten verdient mit 6:2 in Front. Im Anschluss schlich sich jedoch ein Bruch ins Spiel der Gäste. Häufige Ballverluste und ungenaue Aktionen spielten Lyss in die Karten, sodass die Hausherren den Rückstand zügig ausgleichen konnten. Erst ein spektakulärer Freistoss-Direktverwandlung punktgenau zur Pausensirene sicherte den Vispern die knappe Führung zur Halbzeit.

 

Durchgang zwei entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Während die Abwehr phasenweise solide Strukturen zeigte, blieben die technischen Fehler im Visper Angriff ein ständiges Sorgenkind. Dennoch schien sechs Minuten vor dem Ende beim Stand von plus vier Toren alles auf einen regulären Sieg hinauszulaufen. Unüberlegte Aktionen in der Schlussphase gaben den Vorsprung jedoch komplett aus der Hand. Beim Stand von 29:29 nach 60 Minuten musste die Verlängerung die Entscheidung bringen.

 

Dort bot sich den Zuschauern ein nervenaufreibendes Hin und Her mit enormem Spektakel. Kurz vor dem Abpfiff war es schliesslich Tomislav Buhinicek, der kühlen Kopf bewahrte und den erlösenden Siegtreffer für den KTV Visp erzielte.

 

Ein packendes Cupspiel für die Fans, doch mit Blick auf den Meisterschaftsauftakt am kommenden Samstag auswärts gegen Lausanne bleibt Arbeit: Während die Defensive bereits gute Ansätze zeigt, müssen kleine Unkonzentriertheiten sowie die Fehlerquote im Angriff konsequenter minimiert werden.



 
 
 

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